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5 Tipps: So verbessern Sie die Luftqualität in Innenräumen

21.9.2024

Leiden Sie bei der Arbeit oder zu Hause immer häufiger unter Müdigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen oder sogar juckenden Augen? Die Ursache kann eine schlechte Luftqualität im Raum sein. Doch wie lässt sich die Luft im Büro oder in der Wohnung verbessern und reinigen? Wir haben einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen.

Studien zufolge verbringen wir bis zu 90 % unserer Zeit in geschlossenen Räumen. Gerade dort kann die Luft jedoch bis zu fünfmal stärker belastet sein. Zu den häufigsten Allergenen in Innenräumen zählen Staub, Pollen, Schimmelpilze und Milben. Darüber hinaus wird die Atemluft durch giftige Stoffe sowie schädliche Mikroorganismen wie Bakterien und Viren belastet. Doch wie bekämpft man etwas, das man nicht sehen kann?

1. Kurz und intensiv lüften

Die Grundlage für einen regelmäßigen Luftaustausch und die Zufuhr frischer Luft ist regelmäßiges Lüften, das unser Körper dringend benötigt. In einem ungelüfteten Raum fällt uns das Atmen, Arbeiten, Lernen und Schlafen schwerer.

Am besten öffnen Sie gleichzeitig alle Fenster in sämtlichen Räumen. Lüften Sie regelmäßig für 5 bis 10 Minuten, mindestens dreimal täglich, insbesondere morgens und abends. Durch dieses kurze Stoßlüften bleiben die Wände warm und der Raum verliert nicht unnötig viel gespeicherte Wärme.

Unser Tipp: In den Sommermonaten können Sie die Lüftungsdauer beispielsweise auf 30 Minuten verlängern. Bei Frost reichen dagegen etwa 3 Minuten aus.

2. Übermäßige Luftfeuchtigkeit vermeiden

In schlecht gelüfteten Räumen kann sich übermäßige Feuchtigkeit bilden, die das Wachstum von Schimmelpilzen und anderen unerwünschten Organismen fördert. Dadurch kann sich das Asthmarisiko um bis zu 40 % erhöhen.

Um eine zu hohe Luftfeuchtigkeit zu vermeiden, die beispielsweise bereits beim Kochen von Wasser oder durch die Verwendung eines Luftbefeuchters entstehen kann, sollten Sie die Luftfeuchtigkeit im Raum regelmäßig messen. Idealerweise sollte sie bei etwa 45 % liegen und einen Wert von 60 % nicht überschreiten.

3. Pflanzen als natürliche Helfer

Eine weitere Möglichkeit, die Luftqualität im Raum zumindest teilweise zu verbessern, sind Zimmerpflanzen. Für ihre Ernährung benötigen Pflanzen vor allem Kohlenstoff und können gleichzeitig bestimmte Schadstoffe aus der Luft aufnehmen.

Als allgemeine Empfehlung gilt eine Zimmerpflanze pro 10 m². Für eine angenehmere Raumluft eignen sich insbesondere folgende Pflanzen:

  • Einblatt
  • Aloe vera
  • Englischer Efeu
  • Gerbera
  • Lavendel
  • Bogenhanf

4. Regelmäßig reinigen

Ebenso wichtig ist eine regelmäßige Reinigung, insbesondere rund um den Arbeitsplatz. Eine gewöhnliche Büroreinigung entfernt zwar einen Großteil des Schmutzes, ein Teil des feinen Staubs bleibt jedoch häufig zurück.

Das gilt besonders, wenn der Boden lediglich gefegt wird, da der Staub dabei nur aufgewirbelt wird. Er sammelt sich unter anderem auf Computern, Möbeln und sogar auf Bürostühlen.

Zur Reinigung der Arbeitsfläche empfiehlt sich ein feuchtes Mikrofasertuch. Böden sollten möglichst feucht gewischt oder gründlich abgesaugt werden.

5. Wenn Lüften nicht ausreicht

Manchmal reichen Lüften und regelmäßiges Reinigen allein nicht aus – beispielsweise, wenn Sie in der Nähe einer stark befahrenen Straße wohnen oder sich ein Allergiker in Ihrem Haushalt oder Büro befindet.

In diesem Fall kann ein hochwertiger Luftreiniger helfen. Er kann unter anderem Bakterien, Staub, Milben, Viren, Schimmelsporen, Pollen, Gerüche, Zigarettenrauch, Tierallergene und weitere Verunreinigungen aus der Luft entfernen.

Eine besonders wirksame Lösung ist ein Luftreiniger, der bis zu 99,97 % der Schadstoffpartikel filtern kann, rund um die Uhr in einem leisen Betriebsmodus arbeitet und sowohl mit einem HEPA- als auch mit einem Aktivkohlefilter ausgestattet ist. Auf diese Weise werden nicht nur besonders kleine Partikel, sondern auch Gerüche und bestimmte gasförmige Stoffe aus der Luft gefiltert.

Viele Luftreiniger verfügen außerdem über einen Ionisator, der negative Ionen an die Raumluft abgibt und dadurch ein frischeres Raumgefühl erzeugt.

Aus unserem Sortiment empfehlen wir beispielsweise die Luftreiniger von Fellowes.

Die Fellowes Luftreiniger unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Leistung und eignen sich jeweils für unterschiedliche Raumgrößen. Passend zu den Geräten können Sie außerdem Zubehör wie HEPA-Filter und Aktivkohlefilter erwerben.

Der Austausch des HEPA-Filters wird ungefähr alle 12 Monate empfohlen. Aktivkohlefilter sollten bei normalem Betrieb etwa alle 3 Monate ausgetauscht werden.

Aus unserem Sortiment empfehlen wir: